Autor : LillyR
40% Story

Entwicklung der Rente innerhalb der letzten Jahrzehnte

Statistisch gesehen liegt die aktuelle Durchschnittsrente in Deutschland bei ca. 1.350,- € bei einer durchschnittlichen Bezugsdauer von knapp 20 Jahren. Dennoch steigt die Angst vor Altersarmut gerade bei jüngeren Generationen zunehmend an und gerade junge Frauen fürchten um ihre Zukunft.

©winyuu/shutterstock_688076608

Populationsrückgang in Deutschland

Als großes Problem für die zukünftige Rente wird der Populationsrückgang in Deutschland angesehen. Auf der einen Seite kommen immer weniger Kinder zur Welt, während auf der anderen Seite die Lebenserwartung steigt. Als Folge daraus zahlen immer weniger Menschen in die Rentenkasse ein, jedoch müssen immer mehr Menschen ausbezahlt werden. Perspektivisch betrachtet kann es daher in den nächsten Jahrzehnten zu einem vergrößerten Ungleichgewicht kommen. Theoretisch könnte es sein, dass das Rentensystem eines Tages unter dieser Last zusammenbricht.

Populationsrückgang in Deutschland

©winyuu/shutterstock_688076608

Als großes Problem für die zukünftige Rente wird der Populationsrückgang in Deutschland angesehen. Auf der einen Seite kommen immer weniger Kinder zur Welt, während auf der anderen Seite die Lebenserwartung steigt. Als Folge daraus zahlen immer weniger Menschen in die Rentenkasse ein, jedoch müssen immer mehr Menschen ausbezahlt werden. Perspektivisch betrachtet kann es daher in den nächsten Jahrzehnten zu einem vergrößerten Ungleichgewicht kommen. Theoretisch könnte es sein, dass das Rentensystem eines Tages unter dieser Last zusammenbricht.

©Robert Kneschke/shutterstock_1125760400

Bekommen alle Menschen eine Alternsrente vom Staat?

Nicht alle Menschen, die in Deutschland leben, bekommen zwangsweise eine Altersrente ausgezahlt. Zum einen muss ein gewisses Alter erreicht werden und zum anderen muss der Rentner mindestens fünf Jahre lang in die gesetzliche Kasse eingezahlt haben, um überhaupt eine Altersrente zu bekommen. Beamte, Soldaten, Mini-Jobber ebenso wie zahlreiche selbstständige zahlen keine Rentenversicherung in die Staatskasse ein oder sind nicht dazu verpflichtet. Es ist also nicht garantiert, dass jeder eine Altersrente bekommt. Im schlimmsten Fall muss der Rentner mit der Grundsicherung (Harz IV) auskommen.

Bekommen alle Menschen eine Alternsrente vom Staat?

©Robert Kneschke/shutterstock_1125760400

Nicht alle Menschen, die in Deutschland leben, bekommen zwangsweise eine Altersrente ausgezahlt. Zum einen muss ein gewisses Alter erreicht werden und zum anderen muss der Rentner mindestens fünf Jahre lang in die gesetzliche Kasse eingezahlt haben, um überhaupt eine Altersrente zu bekommen. Beamte, Soldaten, Mini-Jobber ebenso wie zahlreiche selbstständige zahlen keine Rentenversicherung in die Staatskasse ein oder sind nicht dazu verpflichtet. Es ist also nicht garantiert, dass jeder eine Altersrente bekommt. Im schlimmsten Fall muss der Rentner mit der Grundsicherung (Harz IV) auskommen.

©Jacob Lund/shutterstock_210240640

Für wen war die Rente ursprünglich gedacht?

Ursprünglich war die Rente nur auf Arbeitnehmer ausgelegt, die unter 2.000 DM verdienten und über 16 Jahre alt waren. Diese mussten in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Allerdings lag das Rentenalter bei 70 Jahren trotz der damaligen Lebenserwartung von ungefähr 40 Jahren. Dadurch kamen die meisten Menschen gar nicht in den Genuss des Rentenalters und zahlten ein, ohne etwas dafür zu bekommen.

Für wen war die Rente ursprünglich gedacht?

©Jacob Lund/shutterstock_210240640

Ursprünglich war die Rente nur auf Arbeitnehmer ausgelegt, die unter 2.000 DM verdienten und über 16 Jahre alt waren. Diese mussten in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Allerdings lag das Rentenalter bei 70 Jahren trotz der damaligen Lebenserwartung von ungefähr 40 Jahren. Dadurch kamen die meisten Menschen gar nicht in den Genuss des Rentenalters und zahlten ein, ohne etwas dafür zu bekommen.

Syda Productions/shutterstock_702510172

Bekommt die heutige Generation zukünftig eine Altersrente?

Heutzutage sieht das ganz anders aus, denn es existieren über 20 Millionen Rentner. Das Rentenalter wurde gesenkt und die Lebenserwartung hat sich fast verdoppelt. Allerdings sieht die Bundesregierung die Zukunft der Rente positiv und beteuert, dass auch heutige Jugendliche in jedem Fall zukünftig Rente bekommen würden.
Dennoch wird auch vom Staat dazu angeraten, privat vorzusorgen, Rücklagen zu bilden und Investitionen vorzunehmen.

Bekommt die heutige Generation zukünftig eine Altersrente?

Syda Productions/shutterstock_702510172

Heutzutage sieht das ganz anders aus, denn es existieren über 20 Millionen Rentner. Das Rentenalter wurde gesenkt und die Lebenserwartung hat sich fast verdoppelt. Allerdings sieht die Bundesregierung die Zukunft der Rente positiv und beteuert, dass auch heutige Jugendliche in jedem Fall zukünftig Rente bekommen würden.
Dennoch wird auch vom Staat dazu angeraten, privat vorzusorgen, Rücklagen zu bilden und Investitionen vorzunehmen.

©Tolikoff Photography/shutterstock_606980120

Dürfen Rentner arbeiten?

Wer in Rente geht, darf trotzdem nebenher arbeiten. Dabei gilt: bis zu 6.300 € werden nicht auf die Rente angerechnet. Falls Sie vorhaben, mehr zu verdienen, müssen Sie mit einer teilweisen Verrechnung kalkulieren.
Frührentner müssen bei einer Erwerbstätigkeit während der Rente ebenfalls mit zusätzlichen Abschlägen rechnen. Diese Abzüge sind abhängig von:

  • Renteneintrittsalter
  • Verdienst
  • Anzahl der eingezahlten Jahre

Mithilfe dieser Faktoren berechnen sich die Abzüge der Rente, ebenso wie Verrechnungen und andere finanzielle „Strafen“.

Dürfen Rentner arbeiten?

©Tolikoff Photography/shutterstock_606980120

Wer in Rente geht, darf trotzdem nebenher arbeiten. Dabei gilt: bis zu 6.300 € werden nicht auf die Rente angerechnet. Falls Sie vorhaben, mehr zu verdienen, müssen Sie mit einer teilweisen Verrechnung kalkulieren.
Frührentner müssen bei einer Erwerbstätigkeit während der Rente ebenfalls mit zusätzlichen Abschlägen rechnen. Diese Abzüge sind abhängig von:

  • Renteneintrittsalter
  • Verdienst
  • Anzahl der eingezahlten Jahre

Mithilfe dieser Faktoren berechnen sich die Abzüge der Rente, ebenso wie Verrechnungen und andere finanzielle „Strafen“.

©sebra/shutterstock_507817072

Von Frührentnern und Rentenabschlägen

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass Nebenbeschäftigungen, die ein monatliches Entgelt von 450 € nicht überschreiten unproblematisch sind. Diese werden nicht mit der Rente verrechnet.
Anders sieht die Situation bei höheren Beträgen aus. Diese werden nicht nur mit der Rente verrechnet, sondern führen auch zu einer höheren Besteuerung. Ausnahmen gibt es bei der Witwenrente. Bezieht ein Rentner diese zusätzliche Rente, wird alles ab 803,88 € bzw. 756,62 € mit 40 % gekürzt. Dabei stellen die genannten Beträge nicht den möglichen Zuverdienst, sondern die Gesamteinnahmen, also auch die Rentenbezüge, dar.
Informieren Sie sich bei Ihrer ortsansässigen Rentenkasse, bevor Sie eine Tätigkeit aufnehmen, inwieweit sich diese für Sie lohnen würde. Dadurch vermeiden Sie böse Überraschungen und mögliche Nachzahlungen.

Von Frührentnern und Rentenabschlägen

©sebra/shutterstock_507817072

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass Nebenbeschäftigungen, die ein monatliches Entgelt von 450 € nicht überschreiten unproblematisch sind. Diese werden nicht mit der Rente verrechnet.
Anders sieht die Situation bei höheren Beträgen aus. Diese werden nicht nur mit der Rente verrechnet, sondern führen auch zu einer höheren Besteuerung. Ausnahmen gibt es bei der Witwenrente. Bezieht ein Rentner diese zusätzliche Rente, wird alles ab 803,88 € bzw. 756,62 € mit 40 % gekürzt. Dabei stellen die genannten Beträge nicht den möglichen Zuverdienst, sondern die Gesamteinnahmen, also auch die Rentenbezüge, dar.
Informieren Sie sich bei Ihrer ortsansässigen Rentenkasse, bevor Sie eine Tätigkeit aufnehmen, inwieweit sich diese für Sie lohnen würde. Dadurch vermeiden Sie böse Überraschungen und mögliche Nachzahlungen.

©SpeedKingz/shutterstock_400489369

Wird die Altersrente besteuert?

Seit dem Jahr 2005 ist die neue nachgelagerte Rentenbesteuerung in Kraft getreten. Dabei sollen in einer Anlaufzeit von 35 Jahren die Investierungen für die Altersvorsorge steuerfrei werden. Im Gegenzug dazu wird jedoch die spätere Rente besteuert. Dies hat den Vorteil, dass die finanzielle Belastung der Arbeitnehmer sinkt, da viel von der Steuer abgezogen werden kann. Dadurch haben die Menschen während Ihrer Arbeitszeit mehr Geld zur Verfügung.
Sobald die heutige Generation in Rente geht, wird sie diese jedoch versteuern müssen. Allerdings ist dieses Programm trotzdem lohnend, da viele Bezüge zukünftiger Rentner sich unter der Steuergrenze befinden werden. Somit werden auch diese von der Steuer befreit sein und keinen Nachteil darstellen.

Wird die Altersrente besteuert?

©SpeedKingz/shutterstock_400489369

Seit dem Jahr 2005 ist die neue nachgelagerte Rentenbesteuerung in Kraft getreten. Dabei sollen in einer Anlaufzeit von 35 Jahren die Investierungen für die Altersvorsorge steuerfrei werden. Im Gegenzug dazu wird jedoch die spätere Rente besteuert. Dies hat den Vorteil, dass die finanzielle Belastung der Arbeitnehmer sinkt, da viel von der Steuer abgezogen werden kann. Dadurch haben die Menschen während Ihrer Arbeitszeit mehr Geld zur Verfügung.
Sobald die heutige Generation in Rente geht, wird sie diese jedoch versteuern müssen. Allerdings ist dieses Programm trotzdem lohnend, da viele Bezüge zukünftiger Rentner sich unter der Steuergrenze befinden werden. Somit werden auch diese von der Steuer befreit sein und keinen Nachteil darstellen.

©fizkes/shutterstock_1130709188

Haben Mütter Rentennachteile durch die Geburt?

In der Regel haben Mütter keine Nachteile, da die vorgesehene Elternzeit von 3 Jahren ersetzt wird. Bei einer Geburt wird für die frischgebackene Mutter dabei ein dreijähriger Durchschnittsrentenbetrag in die Rentenkasse eingezahlt, um Nachteilen vorzubeugen. Dabei gelten die 3 Jahre pro Kind. Bekommt eine Frau 2 Kinder, erhöht sich der Anspruch entsprechend auf 6 Jahre.
Weiterhin soll ab 2019 eine neue Form der Mütterrente eingeführt werden, um Mütter vor Niedrigrenten zu bewahren. So sollen alle Frauen, die nach 1992 Kinder zur Welt brachten, pro Kind einen halben Rentenpunkt zusätzlich bekommen.

Haben Mütter Rentennachteile durch die Geburt?

©fizkes/shutterstock_1130709188

In der Regel haben Mütter keine Nachteile, da die vorgesehene Elternzeit von 3 Jahren ersetzt wird. Bei einer Geburt wird für die frischgebackene Mutter dabei ein dreijähriger Durchschnittsrentenbetrag in die Rentenkasse eingezahlt, um Nachteilen vorzubeugen. Dabei gelten die 3 Jahre pro Kind. Bekommt eine Frau 2 Kinder, erhöht sich der Anspruch entsprechend auf 6 Jahre.
Weiterhin soll ab 2019 eine neue Form der Mütterrente eingeführt werden, um Mütter vor Niedrigrenten zu bewahren. So sollen alle Frauen, die nach 1992 Kinder zur Welt brachten, pro Kind einen halben Rentenpunkt zusätzlich bekommen.

©wavebreakmedia/shutterstock_387245197

Wird die Rente des Partners angerechnet?

Nein, die Rente des Partners wird nicht auf die eigene Rente angerechnet. Jeder bekommt diejenige Rente, die er einst eingezahlt hat. Allerdings ist es möglich, dass Ehegatten, die starke Unterschiede in der Rentenhöhe haben, die Rentenansprüche splitten. Dies geschieht über eine Erklärung bei der Rentenkasse und hat zur Folge, dass beide Parteien die gleiche Rente bekommen. Die einzelnen Renten werden hierfür addiert und auf beide Rentner gerecht verteilt.
Folgende Punkte sind beim Rentensplitting zu beachten:

  1. Die Ehe muss seit dem Jahr 2001 oder später bestehen.
  2. Die Partner müssen jeweils mindestens 25 Jahre in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben.
  3. Beide Parteien müssen mindestens 50 Jahre alt sein.

Vorsicht: Wer das Rentensplitting wählt, hat im Anschluss keine Berechtigung, Hinterbliebenenrente zu beziehen.

Wird die Rente des Partners angerechnet?

©wavebreakmedia/shutterstock_387245197

Nein, die Rente des Partners wird nicht auf die eigene Rente angerechnet. Jeder bekommt diejenige Rente, die er einst eingezahlt hat. Allerdings ist es möglich, dass Ehegatten, die starke Unterschiede in der Rentenhöhe haben, die Rentenansprüche splitten. Dies geschieht über eine Erklärung bei der Rentenkasse und hat zur Folge, dass beide Parteien die gleiche Rente bekommen. Die einzelnen Renten werden hierfür addiert und auf beide Rentner gerecht verteilt.
Folgende Punkte sind beim Rentensplitting zu beachten:

  1. Die Ehe muss seit dem Jahr 2001 oder später bestehen.
  2. Die Partner müssen jeweils mindestens 25 Jahre in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben.
  3. Beide Parteien müssen mindestens 50 Jahre alt sein.

Vorsicht: Wer das Rentensplitting wählt, hat im Anschluss keine Berechtigung, Hinterbliebenenrente zu beziehen.

©Jovan Vidakovic/shutterstock_727416103

Bekommen Ausländer eine Altersrente?

Ja, auch Ausländer bekommen in Deutschland eine Altersrente. Allerdings müssen auch sie bestimmte Kriterien erfüllen, um diese ausbezahlt zu bekommen. Die Annahme, man käme nach Deutschland und habe ohne weiteres einen Anspruch auf Rentenentgelt ist dabei grundlegend falsch.
Diese jeweiligen Kriterien für den Rentenbezug hängen vom Herkunftsland ab und müssen stets individuell geprüft werden. Dabei sind gerade mal 7 % der Rentenansprüche ausländischer Herkunft, was die Überprüfungen doch sehr überschaubar gestaltet.

Bekommen Ausländer eine Altersrente?

©Jovan Vidakovic/shutterstock_727416103

Ja, auch Ausländer bekommen in Deutschland eine Altersrente. Allerdings müssen auch sie bestimmte Kriterien erfüllen, um diese ausbezahlt zu bekommen. Die Annahme, man käme nach Deutschland und habe ohne weiteres einen Anspruch auf Rentenentgelt ist dabei grundlegend falsch.
Diese jeweiligen Kriterien für den Rentenbezug hängen vom Herkunftsland ab und müssen stets individuell geprüft werden. Dabei sind gerade mal 7 % der Rentenansprüche ausländischer Herkunft, was die Überprüfungen doch sehr überschaubar gestaltet.