Wie Einstiegshilfen fürs Auto Senioren und Menschen mit Behinderungen mobil machen

Die eigene Mobilität macht einen Großteil der tagtäglichen Lebensqualität aus, auf die man ungern verzichtet. Selbstverständlich ändert sich an diesem Leitgedanken auch mit zunehmendem Alter nichts – ganz im Gegenteil sogar! Wenn das Fahrradfahren oder Laufen zu anstrengend geworden ist und den Knochen zu viel abzuverlangen scheint, dann ist das Auto meist die einzige Fortbewegungsmöglichkeit, die übrig bleibt, um den Alltag barrierefrei zu meistern. Wichtige Arzttermine, der Besuch im Supermarkt, oder auch eine gelegentliche Fahrt in den Park nebenan: Das Auto macht all dies auch im Alter noch komplikationsfrei möglich und ist ein essenzielles Hilfsmittel.
Allem voran das Einsteigen ins Auto kann im Alter Probleme mit sich bringen, die es zu berücksichtigen gilt, wenn man die Vorteile des PKWs weiterhin nutzen möchte. Hochqualitative und ausgereifte Einstiegshilfen für das Auto sorgen dafür, dass dieses Stück Lebensqualität bewahrt und das Ein- und Aussteigen weiterhin gemeistert wird. Eine Mobilitätseinschränkung muss keineswegs mit einem Verzicht aufs Auto einhergehen. Wir geben dir eine gute Übersicht über die verschiedenen Einstiegshilfen für das Auto und teilen dir mit, welche Methode sich für welche Personengruppe am besten eignet.

Schwenk- und Drehsitze fürs Auto zum einfachen Ein- und Aussteigen

Insbesondere bei höheren Automodellen fällt der Einstieg in das Auto Senioren und Menschen mit Behinderungen schwer. Kommen Einschränkungen wie Alter, Handicaps und Muskelkrankheiten hinzu, wird der Einstieg zur waschechten Hürde. Um genau diesem Problem erfolgreich entgegenzutreten, gibt es sogenannte Schwenksitze und Drehsitze für das Auto auf dem Markt. Diese ermöglichen ein einfaches Ein- und Aussteigen durch 90 Grad-Drehung auf dem Sitz über die Türschwelle hinaus. Der Einstieg findet somit direkt von der Straße aus statt, sodass dem oder der Betroffenen das mühsame Erklimmen der Schwelle des Autos erspart bleibt. Mit einer Belastung von bis zu 250 kg sind diese Einstiegshilfen zudem robust und langlebig.

Auf den ersten Blick lässt sich ein Schwenksitz kaum von einem normalen Autositz unterscheiden. Erst beim genaueren Hinsehen ist eine installierte Vorrichtung erkennbar. Der Sitz wird beim Ausstieg zurückgesetzt, entriegelt und anschließend um die besagten 90 Grad nach Außen gedreht. Doch auch umgekehrt – nämlich beim Einstieg – helfen der Schwenk- sowie der Drehsitz beim alltäglichen Gebrauch des Autos. Ein Einstieg fällt deutlich einfacher und die Person nimmt komfortabel Platz - fast so, als würde man auf einem normalen Stuhl Platz nehmen. Es sind ebenso Modelle mit einer schwenkbaren Sitzfläche möglich. So bleibt die Rückenlehne an ihrem Platz, die Sitzfläche dreht sich jedoch Richtung Tür und ermöglicht den schnellen Einstieg. Beide funktionieren auf die gleiche Weise und können nach eigenem Belieben ausgewählt werden.

Diese Art der Einstiegshilfe eignet sich besonders für folgende Personengruppen:

  • Personen im Alter
  • Personen mit Handicap
  • Personen mit Behinderung
  • Personen mit Krankheiten wie Arthrose

Der Schwenksitz selbst ist für fast jedes Automodell anwendbar. Dabei lässt er sich durch die eigene Hand oder durch einen Fachbetrieb eingebauen. Ein spezieller Schwenk- bzw. Drehsitz wird durch eine Farbangleichung ideal in das bisherige Fahrzeug eingegliedert und ist beim Fahrzeugwechsel ganz einfach wieder zu entfernen. Zusätzliche Armlehnen erleichtern den Einstieg in das Auto ebenfalls und runden das Behindertenfahrzeug ab. Gehe bei der Wahl auf deine persönlichen Bedürfnisse ein und lasse dich bestenfalls vor dem Kauf umfassend beraten. Der Schwenksitz als Einstiegshilfe fürs Auto stellt eine besonders gute Lösung für Personen mit Behinderung, Mobilitätseinschränkung oder einer vergleichbaren Beschwerde dar.

Die Kosten für einen solchen Sitz variieren: Je nach Modell und, ob der Sitz manuell oder elektrisch betätigt wird, beläuft sich der Preis auf etwa 1500 € bis 3000 € inklusive Einbau. Auch spielen Farbe und Stoff eine wichtige Rolle. Somit gehört diese Methode zu den kostenintensiveren und bedarf einer gründlichen Überlegung. Auch sind eventuelle Kostenübernahmen durch die Rentenversicherung sowie die Krankenkasse zu berücksichtigen.

Rollstuhlfahrer werden es mit den beschriebenen normalen Varianten der Einstiegshilfe Auto für Senioren allerdings schwer haben. Eine Begleitperson muss hier zusätzlich unter die Arme greifen und die betroffene Person aufstellen. Zum Glück ist seitens der Hersteller für diesen Fall bereits vorgesorgt: Sogenannte Schwenkhubsitze fürs Auto auf dem Markt bieten sich Rollstuhlfahrern als ideale Lösung an. Diese werden durch einige wenige Handgriffe schnell und einfach einige Zentimeter nach unten gefahren, sodass der Einstieg für Personen im Rollstuhl bedeutend einfacher ausfällt. Wer sich unsicher ist, ob der Schwenksitz die richtige Wahl ist, der sollte vor dem Kauf bereits einige Modelle testen und prüfen.

Fazit zum Schwenk- und Drehsitz fürs Auto:

  • Ist rückstandlos wieder entfernbar
  • Eignet sich für eine breite Personengruppe
  • Hilft beim Ein- sowie Ausstieg
  • Sehr robuste und langlebige Variante
  • Ist nur unter bestimmten Voraussetzungen für Rollstuhlfahrer geeignet

Das Rutschbrett fürs Auto - Kleiner Umbau mit großer Wirkung

Bei kleinen Umbauten am eigenen PKW ist das Rutschbrett ganz vorne mit dabei. An erster Stelle eignet sich diese Einstiegshilfe für Rollstuhlfahrer oder Personen mit körperlichen Einschränkungen. Um den Einstieg in das Auto und somit den Abstand zwischen Rollstuhl und Autositz zu überbrücken, wird ein Rutschbrett in den dazwischenliegenden Raum montiert. Das Rutschbrett gilt quasi als Brücke zum eigentlichen Autositz. Dieses wird bei Bedarf ausgefahren und ist je nach Modell höhenverstellbar.

Der Rollstuhlfahrer fährt bis auf wenige Zentimeter direkt an das Rutschbrett heran und zieht sich aus dem Rollstuhl direkt auf das Brett. Im nächsten Schritt kann er sich mit wenig Kraftaufwand auf den Fahrer- oder Beifahrersitz ziehen. Wird die Einstiegshilfe anschließend nicht mehr benötigt, ist diese mit wenigen Handgriffen manuell oder elektrisch einklappbar. Damit bist du im Straßenverkehr und bei der Lenkung des PKWs komfortabel unterwegs. Der Rollstuhl wird entweder durch eine Begleitperson aber durch hierfür installierte Hilfen in das Fahrzeug geladen. So ist das Auto nicht nur behindertengerecht, sondern für betroffene Personen mit einem Höchstmaß an Komfort nutzbar.

Die Oberflächenbeschaffenheit ist frei und in verschiedenen Materialien wählbar:

  • Rutschbrett aus Leder#
  • Stoffüberzug
  • Verchromtes Rutschbrett
  • Pulverbeschichtetes Rutschbrett

Das Material ist hierbei ausschlaggebend für eine gute Funktionalität. So ist ein Rutschbrett aus einem rauen Überzug weniger geeignet als ein glattes, auf dem die Person leichter rutscht. Nur mit einer glatten Oberfläche ist die einfache Handhabung garantiert. Doch auch bei einem augenscheinlich so kleinen Hilfsmittel zum Einsteigen in das Auto gibt es Unterschiede, die es zu beachten gilt: Die verschiedenen Ausführungen.

Zum einen gibt es die fest installierte Einstiegshilfe, die jederzeit im Auto verbleibt und jeweils eingeklappt wird. Zum anderen existiert die aufsteckbare Variante, die nur zum Einsatz kommt, wenn sie wirklich benötigt wird. Beide Varianten werden unter dem Sitz bzw. an der Sitzschiene oder an einer anderen hierfür passenden Stelle befestigt.

Die Kosten einer solchen Installation sind vergleichsweise gering. Der Einbau fällt deutlich einfacher aus als beispielsweise beim Schwenksitz, ist jedoch ebenfalls rückstandlos zu entfernen. Die Kosten inklusive Einbau belaufen sich auf ungefähr 100 € aufwärts.

Insbesondere Personen, die unter einer Querschnittslähmung leiden oder durch eine Muskelkrankheit auf eine solche Hilfe angewiesen sind, erhalten mit dieser Methode eine große Unterstützung. Die Einstiegshilfe fürs Auto ist sowohl auf Fahrerseite als auch auf der Beifahrerseite installierbar und bietet somit größte Flexibilität. Eine Begleitperson bzw. weitere Hilfsmittel sind oftmals unnötig.

Fazit zum Rutschbrett:

  • Rückstandlos zu entfernen
  • Schnelle und kostengünstige Anbringung
  • Besonders für Personen mit Lähmungen oder Muskelkrankheiten geeignet
  • Manuelle oder elektrische Variante
  • Fest installierte oder aufsteckbare Modelle

Die besonders sparsame Variante - Drehkissen fürs Auto

Diese zunächst sehr unauffällig und minimalistisch wirkende Einstiegshilfe entpuppt sich als eine gelungene Ergänzung, wenn eine leichte Unterstützung beim Einstieg in das Auto vonnöten ist. Das Drehkissen sieht aus wie ein gewöhnliches Sitzkissen, das auf langen Autofahrten seine Anwendung findet. Der einzige, jedoch wichtige Unterschied, hierbei ist, dass sich das Drehkissen auf einer extra hierfür angefertigten Vorrichtung befindet, die sich beim Ein- und Ausstieg vollständig drehen lässt. Der Einstieg in das Auto verläuft dabei zunächst auf gewöhnliche Art und Weise. Spätestens, wenn die Beine ins Spiel kommen und in den Fußraum versetzt werden müssen, macht sich das Drehkissen bemerkbar. Ganz automatisch dreht es den Körper in die richtige Position und schont dabei Gelenke sowie Rücken.

Doch auch bei dieser Variante gibt es einige grundlege Voraussetzungen zu beachten. Je nach Automodell und Fahrzeugsitz, ist das Drehkissen mal mehr und mal weniger geeignet. Vor allem solche Sitze, die mittig eine tiefe Kuhle aufweisen, sind für die Einstiegshilfe nicht die beste Voraussetzung. Eine möglichst einheitliche und glatte Oberfläche schafft den Grundstein für den Komfort bei dieser kostengünstigen Methode. Genau diese einheitliche Oberfläche kann jedoch durch einige Hilfsmittel nachträglich hinzugefügt werden. Ein stabiles Keilkissen als Unterlage für das Drehkissen schafft hier schnelle Abhilfe und bietet einen - orthopädisch betrachtet - besseren Sitz. Das Keilkissen kreiert somit einen idealen Unterboden für das Hilfsmittel zum Einsteigen.

Für wen eignet sich das Drehkissen?

Das Drehkissen eignet sich für jede Person, die nach einem Hilfsmittel zum Einstieg ins Auto sucht, wie zum Beispiel:

  • Personen mit Rückenleiden
  • Personen mit Hüft- oder Gelenkbeschwerden
  • Senioren, die Unterstützung benötigen

Doch ebenso Personen, die körperlich fit erscheinen, schonen ihren Rücken nachhaltig mit dieser Methode. So wird das Drehkissen oftmals als Prävention genutzt.

Die Kosten für ein solches Hilfsmittel für den Einstieg ins Auto belaufen sich zum Teil auf nur wenige Euro. Ab etwa 10€ bis 15€ sind die Drehkissen zu erwerben und somit durchaus erschwinglich. Wer nur auf eine kleine Unterstützung zurückgreifen möchte, ist mit dieser Methode auf der sicheren Seite.

Fazit - Das Drehkissen als kostengünstige Option:

  • Leichte Unterstützung beim Ein- und Ausstieg
  • Kostengünstige Methode
  • Besonders rücken- und gelenkschonend
  • Keine feste Installation notwendig – kann bei Bedarf mitgenommen werden
  • Eignet sich nur bedingt für Rollstuhlfahrer
  • Nicht für jeden Autositz geeignet

Manueller oder elektrischer Einstieg: Die Trittstufe fürs Auto

Dieses Hilfsmittel für den Einstieg in das Auto kennt man zumeist von großen Wohnmobilen oder Kleinbussen: Um den großen Abstand zum Wohnwagen zu überbrücken, kommt eine sogenannte „Trittstufe“ zum Einsatz.

Doch nicht nur dort findet diese Anwendung. Die Trittstufe gibt besonders älteren Menschen und solchen, die eine Gehbehinderung aufweisen, deutliche Unterstützung beim Einstieg. Diese ist nicht nur äußerst unauffällig, sondern hilft auf einfache Art und Weise im Alltag. Die Trittstufe selbst ist dabei in nur wenigen Schritten montiert. Eine Montage im oder unter dem Auto ist hierbei möglich. Bei Fahrzeugwechsel wird die Stufe entfernt und bei Bedarf im nächsten Fahrzeug verbaut. Je nach Fahrzeugtyp stellt diese Methode eine sinnvolle Alternative dar. Besonders Vans oder größere Fahrzeugmodelle bieten sich für die Installation einer solchen Stufe hervorragend an.

Um auch bei schlechten Wetterverhältnissen die Rutschgefahr um ein Vielfaches zu minimieren, sind die meisten Trittstufen mit einer Anti-Rutsch-Oberfläche versehen. Auch ein Raster sorgt für zusätzlichen Halt. Die Kosten einer solchen Anschaffung sind recht variabel und starten im unteren 3-stelligen-Bereich. Je nach Beschaffenheit, Größe und Bedienung steigt der Preis jedoch deutlich an. Ebenso sind Modelle für verschiedene Belastungsstufen konzipiert. Achte dementsprechend bei der Suche nach einem passenden Modell auf den gewünschten Grad an Robustheit.

Darauf sollten Sie achten:

  • Rutschfeste Beschaffenheit
  • Stufe aus Gittern
  • Länge der Stufe nach Fahrzeugart auswählen

Manuelle Trittstufe

Wie auch bei anderen Produkten, ist die manuelle Variante etwas kostengünstiger als die elektrische. Diese kann durch ein Pedal ein- und ausgefahren werden und dient so als perfekte Einstiegshilfe fürs Auto. Die Montage findet, wie oben bereits angemerkt, im oder unterm Auto statt. Doch ebenso ist eine fest montierte Version möglich.

Elektrische Trittstufe

Die elektrische Trittstufe fährt im Gegensatz zur manuellen Stufe oftmals bereits beim Öffnen der Schiebetür von ganz allein aus. Auch Modelle, die über einen Schalter bedient werden, gibt es zu kaufen.

Die Montage findet zumeist unter dem Fahrzeug statt. Dabei sind doppelte Trittstufen durchaus beliebt. Diese bieten nicht nur eine, sondern gleich zwei Stufen, die somit eine Treppe bilden. Insbesondere bei höheren Autos bietet sich die zweite Variante an. Die doppelte Variante ist jedoch etwas kostenintensiver als die normale Option.

Fazit zur Trittstufe:

  • Elektrische und manuelle Varianten verfügbar
  • Doppelte Trittstufe/ Treppe möglich
  • Montage schnell durchführbar
  • Trittstufe kann an verschiedenen Fahrzeugen genutzt werden

Effiziente Unterstützung – die Umsetzhilfe fürs Auto

Kein Mensch ist wie der andere. Es scheint so, als hätte man sich dieses Leitmotto auf Herstellerseite besonders zu Herzen genommen. Der Markt für Umsetzhilfen gibt viele verschiedene Auslegungsformen her, sodass du eine Vielzahl individueller Faktoren bei der Auswahl miteinbeziehen kannst. Vor allem 2 Macharten haben sich besonders bewährt und erfreuen sich einer großen Beliebtheit: Klappbretter und mobile Umsetzhilfen.


Schnell montiert und äußerst robust – Das Klappbrett

Wenn der Autositz einen gefühlt nach hinten zieht, wird das Aufstehen zu einer waschechten Bewährungsprobe. Das Klappbrett schafft schnell Abhilfe und zaubert den Betroffenen mit seiner robusten Machart schnell wieder ein Lächeln ins Gesicht.
Das widerstandsfähige Auftreten kommt zustande, weil das Klappbrett fest an der B-Säule des PKWs installiert wird. Die meisten Modelle stemmen Lasten bis 100 kg problemlos. Auch für schwerere Personen gibt es zahlreiche Versionen auf dem Markt.
Das gepolsterte Klappbrett wird links neben dem eigentlichen Fahrersitz platziert, sodass man es perfekt als Ein- und Ausstiegshilfe nutzt. Das Klappbrett lässt sich nach Belieben ein- und ausklappen. Wenn es gerade nicht genutzt wird, verschwindet es also mit geringem Krafteinsatz im Handumdrehen aus dem Sichtfeld.
Da die Lücke zwischen Autositz und Außenbereich/Rollstuhl für Senioren oftmals eine unüberwindbare Hürde ist, kann man dieses Hindernis mit Hilfe des Klappbretts effizient und schnell beseitigen. „Überbrückung“ ist in diesem Fall somit wortwörtlich zu nehmen.
Das Upgrade des Klappbrettes kommt mit einer elektronischen Höhenverstellung daher. Insbesondere dann, wenn man aus der sitzenden Haltung innerhalb des Autos in eine stehende Haltung außerhalb des Autos wechseln möchte, ist diese Machart sehr empfehlenswert. Eine langsame und schonende Aufrichtung wird an dieser Stelle garantiert. Auch bei der Ausstattung von behindertengerechten Autos kommt dieses Upgrade oft zu tragen.

Das normale Klappbrett eignet sich besonders, wenn man…

  • ...generelle Probleme mit den Bewegungsabläufen hat.
  • ...auf einen Rollstuhl angewiesen ist und diesen komplikationsfrei aus dem Auto heraus erreichen möchte.

Das elektronische Klappbrett eignet sich besonders, wenn man…

  • ...Probleme beim Aufstehen hat und eine schonende Aufrichthilfe in den Stand benötigt.
  • ...einen Rollstuhl besitzt, der höher ist als der Fahrersitz des Autos und diesen ohne Anstrengung erreichen möchte.

Flexibilität trifft auf ein Höchstmaß an Stärke - Die mobile Umsetz- und Aufrichthilfe

Mobile Umsetzhilfen, die auch Aufrichthilfen genannt werden, kommen nicht nur beim Auto zum Einsatz. Vielmehr findet man sie auch in vielen Pflegeeinrichtungen vor, weil die zahlreichen positiven Eigenschaften dort ebenfalls sehr gut zu gebrauchen sind.
Die mobile Umsetzhilfe/Aufrichthilfe ist äußerst kompakt und kommt zeitgleich mit einer unglaublichen Leichtigkeit daher. Die smarte Umsetzunterstützung hat eine Teleskopstab-Optik und weist im oberen Bereich einen Handgriff auf.
Sie ist in der Höhe verstellbar und ermöglicht es einem somit individuell auf die Größe einer Person einzugehen. Viele Szenarien können dank der Höhenanpassungsmöglichkeit im Alltag bewältigt werden. Bein-/Kniestützen unterstreichen den Charakter einer rückenschonenden und sicheren Aufrichtung nochmals deutlich. Die Fußplatte der Umsetzhilfe ist bei den meisten Modellen in Aluminium gegossen, sodass man sich der Standfestigkeit sicher sein kann. Egal um welche Bodenbeschaffenheit es sich handelt – man darf auf den sicheren Halt vertrauen.
Da sich das Aufstehen bei älteren Personen oftmals als schwierig und teilweise gefährlich herausstellt, ist die mobile Umsetzhilfe für Senioren eine lohnenswerte Investition. Die hohen ergonomischen Werte helfen im tagtäglichen Einsatz spürbar weiter.
Verglichen zu vielen anderen Einstiegshilfen fürs Auto, ist die mobile Umsatzhilfe kostentechnisch eine sehr lohnenswerte Anschaffung. Die Preisgestaltung signalisiert sofort, dass jeder, der auf diesen nützlichen Alltagshelfer angewiesen ist, ihn sich auch leisten kann. Gute und langlebige Modelle gibt es auf dem Markt bereits für 200 bis 300 Euro. Nach oben hin sind an der Stelle selbstverständlich keine Grenzen gesetzt. Auch hochpreisige Modelle über 1000 Euro sind erhältlich. Die günstigeren Modelle reichen jedoch meistens schon aus. In allen Lebenslagen geben sie hervorragende Haltungsnoten ab. Einem komplikationsfreien Ein- und Aussteigen kann man sich somit stets sicher sein.

Die mobile Umsetzhilfe eignet sich besonders, wenn man…

  • ...noch ausreichend Kraft in den Armen hat, aber lediglich Unterstützung beim Aufrichten benötigt.
  • ...nicht auf einen Rollstuhl angewiesen ist und nach dem Ausstieg selbstständig weiterlaufen kann.

Klein, flexibel & nützlich: Der Personenlift fürs Auto

Vor allem hilfsbedürftige Rollstuhlfahrer wissen mit Sicherheit nur zu gut, mit welchen Mühen der Ein- und Ausstieg ins Auto ohne eine entsprechende Hilfe verbunden ist.
Der Personenlift fürs Auto ist eine weitere interessante Vorrichtung, die das tagtägliche Leben spürbar erleichtert. Klein und handlich lässt der Lift sich gut verstauen und überall hin mitnehmen, sodass hier volle Flexibilität gegeben ist. Vor allem die Tatsache, dass der Leistungsumfang nicht an der Autotür endet, macht den schlauen elektronischen Helfer so beliebt. Somit ist der Personenlift eine Investition mit weitem Blick über den Tellerrand.

Unkomplizierte Nutzung

Insbesondere die Nutzung des Personenlifts gilt als besonders anwenderfreundlich. Deswegen ist dieses Hilfsmittel häufiger Bestandteil von Behindertenfahrzeugen.
Mit nur wenigen geübten Handgriffen ist alles vorbereitet, um den Ein- bzw. Ausstiegsvorgang zu beginnen:

  1. Die metallische Liftvorrichtung wird zunächst an der festinstallierten Halterung im Auto befestigt. Diese befindet sich meist direkt hinter der Türschwelle; in unmittelbarer Nähe zum Autositz.
  2. Damit eine Stromversorgung sichergestellt ist, muss im Anschluss das entsprechende Kabel in die ebenfalls festinstallierte Strombuchse gesteckt werden.
  3. Bei den meisten Modellen werden daraufhin zwei zusätzliche „Gelenke“ an die metallische Liftvorrichtung gesteckt. Diese sind für eine gute Beweglichkeit der Vorrichtung unerlässlich.

Anschließend beginnt eigentliche Sicherung des Rollstuhlfahrers:

  1. Hebegurt um den Rückenbereich des Rollstuhlfahrer legen
  2. Untere Hebegurt-Enden nehmen und diese um die Oberschenkel des Rollstuhlfahrers legen
  3. Befestigungen an den Haken der Hebeöse stabilisieren

Innerhalb kürzester Zeit ist mit diesen einfach umzusetzenden Schritten ein sicherer Einstieg ins Auto möglich. Die zeitsparenden Eigenschaften werten den Alltag bei einer Mobilitätseinschränkung deutlich auf.

Schmerzfreies Hineinliften garantiert

Die Umpositionierung auf den Autositz ist für den Hilfsbedürftigen angenehm: Schlieren, Schmerzen und Druckstellen gehören der Vergangenheit an, da die Technik von höchstpräziser und ausgereifter Natur ist.
Mit Hilfe einer Fernbedienung startet nach abgeschlossener Sicherung der Liftvorgang. Im hochgelifteten Zustand lässt die hilfsbedürftige Person sich anschließend komplikationsfrei in Richtung Autositz bewegen. Ist die Position oberhalb des Autositzes erreicht, kann man die Person mit Hilfe der Fernbedienung wieder vorsichtig und exakt hinabgleiten lassen.

Stark und vielseitig einsetzbar

Ein Personenlift weiß vor allem durch seine Strahlkraft zu überzeugen. Die meisten Modelle erlauben es mühelos, dass man Personen von bis zu 110 kg Körpergewicht mit der Vorrichtung auf den Autositz befördert. Manche Versionen geben sogar eine noch höhere Tragkraft her.
Als weiteres Plus sind die gängigen Personenlift-Modelle auch in kleineren Autos problemlos zu befestigen. Somit ist eine solch vorteilhafte Liftvorrichtung auch bei Türöffnungen mit sehr engen bzw. schmalen Ausmaßen nutzbar.

Mit einem Schwung sorgenfrei: Die Schwenktür

Schwenktüren – alternativ Schiebetüren genannt – sind komfortable Helfer für einen komplikationsfreien Ein- und Ausstieg ins Auto. Wenn die eigenen Bewegungen beeinträchtigt sind und eine normale Türöffnung zu einem schier unüberwindbaren Ereignis wird, dann schafft die Schwenktür zuverlässig Abhilfe und bewahrt somit die Lebensqualität der betroffenen Personen. Ebenso steigert die Schwenktür die Zugänglichkeit zum Inneren des Autos, woraus eine schnelle sowie einfache Be- und Entladung als Vorteile resultieren.
Viele verschiedene Hersteller haben sich auf die nachträgliche Ausstattung spezialisiert und liefern dementsprechend ein umfangreiches Leistungsportfolio ab. Dies trägt zu einer idealen Anpassung der Schwenktür ans eigene Auto bei, womit die kostspielige Anschaffung eines Neuwagens entfällt.

Volle Funktionalität, trotz Umbau

Dem Umbau zum Trotz, bleibt die volle Funktionalität des Autos erhalten. Denn behinderten- und seniorengerechte Schwenktüren charakterisieren sich durch eine sehr ausgereifte und vorteilhafte Technik: So lässt sich beispielsweise weiterhin die Zentralverrieglung betätigen. Des weiteren verringert sich die Anzahl der Sitze durch eine derartige Nachrüstung meist nicht. Die Tür kann zudem nach wie vor auf die übliche Art und Weise geöffnet und geschlossen werden. Auch in punkto Seitenaufprallschutz und Fensterheber bleibt alles beim Alten wie im Standardmodell. Das Schloss der Tür lässt sich bei den meisten Modellen zudem weiterhin mit dem originalen Autoschlüssel auf- und zuschließen.

Sichere und leistungsstarke Machart

Die elektronischen Komponenten, die die Schwebe-Magie der neuen Wunschtür überhaupt erst ermöglichen, sind optisch passiv gestaltet. Die nachträglich hinzugefügten Neuerungen lassen sich auf den ersten Blick normalerweise nicht erkennen. Eine sehr kompakte Bauweise stellt die unauffällige Optik sicher. Die Modelle der führenden Hersteller trumpfen zudem sicherheitstechnisch auf: Ein Einklemmschutz zur Prävention bewahrt vor Verletzungen.
Des weiteren stich heraus, dass zahlreiche Modelle sich besonders leicht zuziehen lassen. Durch diesen geringen, aber völlig ausreichenden Krafteinsatz, werden die Bauteile sowie die eigene Kraft deutlich geschont. Daraus resultiert wiederum eine längere Lebensdauer des nachträglichen Schwenktüren-Systems fürs Auto.

Die Schwenktür bzw. Schiebetür fürs Auto eignet sich besonders, wenn man…

  • ...aufgrund einer Mobilitätseinschränkung auf Hilfe angewiesen ist.
  • ...Rollstuhlfahrer ist und ein System nutzen möchte, welches ein müheloses Verladen des Rollstuhls zulässt.
  • ...nur begrenzt Kraft hat und dennoch ein verlässliches sowie kraftvolles Öffnungs- und Schließsystem haben möchte.

Mehr Komfort und Beinfreiheit durch Sitzschienenverlängerung

Ist bei einem Fahrersitz oder Beifahrersitz der Verstell-Spielraum der Sitzposition eingeschränkt, so gewinnt man bei Nutzung einer Sitzschienenverlängerung kostbare Zentimeter dazu. Wo man den Sitz vorher nur um wenige Zentimeter verstellen konnte, lässt er sich nach einer nachträglichen Umrüstung mit Sitzschienenverlängerung teilweise bis weit ins Autoinnere bewegen. Vor allem, wenn die eigenen Körperbewegungen eingeschränkt sind, ist ein solcher Platzgewinn eine spürbare und sehr angenehme Entlastung. Aus diesem Grund ist diese Art der Autonachrüstung vor allem bei großen Personen sehr beliebt.
Die Umpositionierung des Sitzes ist dabei sowohl manuell als auch elektrisch durchführbar, wobei die letztgenannte Variante bei Mobilitätseinschränkungen deutlich mehr Zuspruch findet.

Die Sitzschienenverlängerung eignet sich besonders, wenn man…

  • ...Mobilitätsprobleme hat und auf eine individuelle Sitzhaltung angewiesen ist.
  • ...sich aufgrund seiner Größe eingeengt fühlt und mehr Beinfreiheit innerhalb des Autos benötigt.
  • ...die Hilfe von Pflegern in Anspruch nimmt und diesen eine bessere Zugänglichkeit zum Sitzbereich ermöglichen möchte.

Fachgerechter Einbau notwendig

In den meisten Fällen ist der Markt für Sitzschienenverlängerungen so aufgebaut, dass Endkunden sie nicht selbst bestellen können. Zumindest seriöse Anbieter lehnen solche Angebote ab, da man bei einer eigenen Verbauung auf sicherheitsrelevante Punkte nicht fachmännisch eingehen kann.
Diverse wichtige Punkte müssen beim Einbau einer Sitzschienenverlängerung beachtet werden. Werden diese vernachlässigt oder geht die Modifikation nicht fachgerecht vonstatten, entstehen im schlimmsten Fall große Sicherheitslücken.

Gesetzliche Grundlagen

Auch die gesetzlichen Grundlagen schreiben eine einwandfreie und vor allem korrekte Verbauung einer solchen Sitzschienenverlängerung vor. So muss die Konstruktion beispielsweise die TÜV-Voraussetzungen bis ins kleinste Detail erfüllen. Zudem muss die Position des Sicherheitsgurtes nach der Verbauung der Sitzschienenverlängerung weiterhin eine ordnungsgemäße Sicherung der Person zulassen. Andernfalls wäre im Falle eines Unfalls eine ausreichende Sicherheit der Autoinsassen ungewiss. Genauso wichtig ist es, dass der Abstand zum Airbag perfekt abgestimmt ist, da dieser ansonsten im Notfall keinen schützenden Effekt mehr aufweist.
Damit die zahlreichen Vorschriften und gesetzlichen Bestimmungen hundertprozentig erfüllt werden, ist es zwingend erforderlich, sich den Rat eines absoluten Fachmannes einzuholen. Oftmals fließen während der Modifikationsmaßnahmen verschiedene individuelle Faktoren mit ein, sodass hier nur ein erfahrener Spezialist in der Lage ist, diese individuellen Züge gesetzeskonform umzusetzen.

Kosten der Nachrüstungsmaßnahme

Die Nachrüstungskosten unterscheiden sich von Fall zu Fall. Als grobe Marschrichtung lässt sich feststellen, dass in den meisten Fällen ein Betrag zwischen 500 und 1500 Euro fällig wird. Die Kosten eines solchen Umbauunterfangens setzen sich indes aus folgenden Komponenten zusammen:

  • TÜV-Kosten
  • Materialkosten
  • Montagekosten

Klein und energiegeladen: Der mobile Haltegriff fürs Auto

Mobile Haltegriffe fürs Auto werden auf Grund ihrer sehr einfachen Machart oft unterschätzt. Doch die leichten und kleinen Helfer sind in nur wenigen Sekunden bereit für den Einsatz und bewirken wahre Wunder. Vor allem Senioren und Personen mit Mobilitätseinschränkungen nehmen die Hilfe des kleinen Kraftprotzes gern und dankend in Anspruch.

Wenn der Ein- und Ausstieg sich als kompliziert erweist

Im fortgeschrittenen Alter lassen die ersten Probleme beim Ein- und Aussteigen während der Autonutzung meist nicht lange auf sich warten. Die Kraft, die man in jungen Lebensjahren noch problemlos beim Einstieg oder Aufrichten aufbringen konnte, fehlt nun. Wenn aufgrund von Krankheiten diverse Mobilitätseinschränkungen hinzukommen, wird das Autofahren zu einer fordernden Probe.
Genau an dieser Stelle kommen die kleinen, aber smarten Haltegriffe für den PKW ins Spiel. Innerhalb weniger Sekunden ist die Stützvorrichtung direkt an dem Türrahmen befestigt. Aus Fahrersicht betrachtet, kann man durch die zusätzliche Stützfläche innerhalb weniger Sekunden das Auto verlassen.
Auch beim Einstieg profitieren Nutzer von dem widerstandsfähigen Haltegriff. Ebenfalls von der Fahrerseite aus betrachtet, kann man sich nun während des Einstiegs optimal mit der linken Hand festhalten und sich langsam in das Auto gleiten lassen. Der Haltegriff der Seitentür ist im geöffneten Zustand meist zu weit vom Sitz entfernt, sodass man hier nur vergeblich eine Unterstützung suchen würde. Diese Lücke wird durch den Einsatz eines Haltegriffs perfekt geschlossen.
Die volle Flexibilität ist nahezu garantiert, da sich der Haltegriff fast an jedem Automodell anbringen lässt. Prozentual wird die Kompatibilität auf etwa 99,5 Prozent geschätzt.

Auch Schlaufen-Haltegriffe auf dem Markt erhältlich

Schlaufen-Haltegriffe erinnern an Haltegriffe aus dem Krankenhaus. Über dem Krankenhausbett platziert, helfen sie dort im Bett liegenden Patienten, sich schnell aufzurichten. Dieses Prinzip wird ebenfalls beim Auto angewendet. Beim Ein- und Ausstieg kann man sich an dieser Stelle sicher sein, eine zusätzliche Unterstützung zu erhalten.
Im Vergleich mit dem vorab beschriebenen Haltegriff für den Türrahmen gibt es lediglich in der optischen Machart und in der Platzierung Unterschiede. Der Schlaufen-Haltegriff wird direkt an der Seitentür befestigt; genauer gesagt zwischen Seitentürrahmen und Spalt des geöffneten Fensters.

Der Haltegriff oder Schlaufen-Haltegriff fürs Auto eignet sich besonders, wenn man…

  • …auf keinen Rollstuhl angewiesen ist und lediglich eine zusätzliche Abstütz- und Haltefläche beim Ein- und Ausstieg benötigt.
  • …Mobilitätseinschränkungen aufweist, jedoch genug Kraft in den Armen für eine Nutzung zur Verfügung hat.
  • …eine zusätzliche Unterstützung zu bereits bestehenden Einstiegshilfen sucht, wie beispielsweise bei Drehsitzen und Drehkissen.

Wer übernimmt die Kosten für eine solche Einstiegshilfe?

Viele der Einstiegshilfen fallen in den vierstelligen Bereich und sind somit mit hohen Kosten verbunden. Eine Anschaffung muss daher oftmals gut überlegt sein. Doch was, wenn diese in jedem Fall notwendig ist? Werden die Kosten durch öffentliche Träger übernommen?

Die Kostenübernahme eines solchen Umbaus ist an eine Vielzahl von Voraussetzungen geknüpft:

  • Wird das Auto für die Ausführung des Jobs benötigt?
  • Gibt es Alternativen?
  • Um was für ein Auto handelt es sich?
  • Welcher Träger ist für die Kostenübernahme zuständig?
  • Wieso wird diese benötigt?

Unter Berücksichtigung dieser Aspekte wird eine Entscheidung getroffen. Letztlich handelt es sich aber immer um eine Einzelfallentscheidung und sie muss daher ausgiebig geprüft werden. Je nach Ausgangslage, kann eine Kostenhilfe bei der Agentur für Arbeit oder bei älteren Personen bei der Rentenkasse in Anspruch genommen werden. Ein entsprechender Antrag muss bereits vor dem Einbau gestellt werden. Die Chancen auf eine Übernahme sind angesichts der potenziellen Ersparnisse von bis zu 60 % einen Versuch wert.

Mittlerweile gibt es in Deutschland eine Vielzahl an Unternehmen, die sich auf den Einbau bzw. auf den behindertengerechten Fahrzeugumbau spezialisiert haben. Diese Unternehmen stellen ebenfalls eine gute Anlaufstelle für Fragen dar.

Individuelle Bedürfnisse & Sicherheit immer an erster Stelle!

Der Markt gibt viele verschiedene Hilfsmittel her. Wichtig ist bei der Entscheidung für eines dieser Mittel stets, dass man den Kauf auf die persönlichen Gegebenheiten anpasst. Leichte Unterstützung, wie beispielsweise die des Drehkissens, eignet sich nicht für alle Personengruppen gleichermaßen. Diese Methode ist ausschließlich als kleines Helferlein im Alltag dementsprechend für Rollstuhlfahrer ungeeignet.

Die Auswahl erfolgt im Idealfall stets mit Blick auf Nutzen, Kosten und Montage. Wer keinen Fachbetrieb für den Einbau hinzuziehen möchte, der achtet bestenfalls auf eine einfache Montage für Zuhause- selbstverständlich nur, wenn das Gesetz dies auch zulässt. Informationen hierzu sind unbedingt vor dem Umbau einzuholen.

Größere Änderungen im und am Auto sollten von einer extra hierfür ausgewiesenen Werkstatt durchgeführt werden. Nur so sind Langlebigkeit sowie ein robuster und sicherer Einbau garantiert. Die feste Verankerung sowie ein guter Sitz sind unabdingbar, wenn es um die Sicherheit im Straßenverkehr geht. Egal, für welche Einstiegshilfe man sich entscheidet: Der Weg ins Auto und der Erhalt der Mobilität sind auch im Alter, bei Gelenkbeschwerden oder sonstigen Handicaps noch realistisch. Einstiegshilfen liefern hierzu einen wichtigen Beitrag und erhalten die Selbstständigkeit der betroffenen Personen aufrecht.