Autor : OliverN
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Die Macht der gesunden Ernährung im Alter – Topfit bleiben oder werden

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Die Ernährung bereitet den Menschen heutzutage mehr Probleme als Nutzen. Wirklich frische Lebensmittel oder solche mit einem hohen Nährstoffgehalt sucht man zunehmend vergeblich. Diverse Ratgeber zielen nur darauf ab, die mit ihnen kooperierenden Pharmahersteller zu unterstützen. Folglich gibt es keinen wertvollen Rat, sondern vielmehr die falsche Marschroute, die über die Lebensdauer hinweg Krankheiten und Mangelernährung bei der Bevölkerung verursacht. Hier erfährst du, worin die aktuellen Probleme bestehen und, wie du Menschen in deinem Umfeld nützliche Tipps für die Ernährung im Alter gibst.

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Auswirkungen auf den Körper

Die wohl direktesten und am meisten feststellbaren Auswirkungen hat die Ernährung auf den Körper und dessen Funktionsweise. Hier spricht man über physiologische Auswirkungen. Hier ein paar Beispiele, inwiefern Veränderungen in der Ernährung Senioren helfen können: (vgl. Petzold, 2018):

Vielleicht fällt dir nun auf, dass die genannten Punkte im Alter abschwächen bzw. zu ernsten Problemen und Krankheiten werden. Das ist keineswegs ein Zufall, denn der Körper ist ein Wunderwerk, welches für seine ganze physiologische Arbeit allerdings auf eine optimale Versorgung durch Nährstoffe angewiesen ist. Gewährleistet man diese Versorgung nicht, dann hat das ernste Konsequenzen. Diese treten dann in zunehmendem Alter bei Senioren oder sogar schon früher ein.
Allerdings ist dein Vorteil, dass du nun hier bist und dich informierst. Das bedeutet, dass du das Problem erkannt hast. Glücklicherweise ist es für die wenigsten Dinge im Leben zu spät, was bedeutet, dass eine Ausrichtung auf eine gesunde Ernährung dich und die von dir beeinflussten Personen vor Krankheiten bewahren kann und eventuell sogar vorhandene Ernährungsprobleme beseitigen kann. Glaubst du nicht? Allerdings kann eine gesunde Ernährung für physiologische Probleme die Lösung sein!

So beugst Du Herzerkrankungen vor und verbesserst die Durchblutung

Eine Statistik aus einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2013 zeigt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen damals mit erschreckenden Zahlen die häufigste Todesursache waren:

  • Im Alter von 60 bis 69 Jahren unter den Senioren hatten knapp 12 % der Frauen und fast 20 % der Männer ernste Herzerkrankungen.
  • Bei der Altersgruppe der Senioren von 70 bis 79 Jahren waren gar 16 % der Frauen und etwas über 30 % der Männer betroffen.
  • In den Altersgruppen darunter waren die Werte weitestgehend unter der Marke von 10 %

Bis heute hat sich die Statistik verbessert, allerdings sterben immer noch viele Menschen oder sie müssen mit einer geringeren Lebensqualität klarkommen.

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Das Problem ist natürlich nicht nur in ungesunder Ernährung gegeben. Auch genetische Veranlagungen und Medikamente können eine tragende Rolle spielen. Nun sind die Genetik und vielleicht die Medikation ein Faktor; aber es ist ein Faktor, an dem wir durchaus arbeiten können. Damit ist gemeint: Sehr wohl kannst du schlechte Gene weitestgehend neutralisieren, indem du durch gesunde Ernährung deinen Körper stärkst.

Bei dem Vorbeugen von Herzerkrankungen hilft dir bei der Ernährung im Alter beispielsweise das Vitamin Beta-Carotin. Studien haben gezeigt, dass es der Verengung von Gefäßen entgegenwirkt. Das passiert dadurch, dass die enthaltenen Carotinoide Schadstoffe wie allem voran das LDL-Cholesterin bekämpfen.
Auch der Konsum von Omega-3-Fettsäuren ist vielversprechend, möchte man Herzerkrankungen vorbeugen. Berühmt in diesem Zusammenhang ist die fischreiche und somit an Omega-3-Fettsäuren reiche „mediterrane Kost“. Der Amerikaner Ancel Keys stellte hier fest, dass auf Kreta und in den umliegenden Regionen die Infarktrate erstaunlich gering war.

Demenz – Dem Furchtfaktor zuvorkommen

Demenz ist die physiologische Krankheit, bei der Gehirnzellen zugrunde gehen. Sowohl für Angehörige als auch die Betroffenen selbst ist die Erkrankung eine sehr große Belastung. Insgesamt ist die Demenz mittlerweile zum Schrecken im Alter geworden.
Auf der einen Seite möchten Personen der Demenz vorbeugen. Auf der anderen Seite kann es sein, dass eine Person bereits Demenz hat und man ihr das Leben so qualitativ hochwertig wie möglich gestalten möchte. In beiden Fällen kannst du durch gesunde Ernährung im Alter Hilfestellung leisten (vgl. wegweiser-demenz):

  • Vitamine bekämpfen Teilchen im Blut, die freie Radikale genannt werden und den Zellstrukturen im Gehirn schaden
  • Folsäure sorgt für eine Senkung des Homocystein-Spiegels, welcher bei zu hohen Werten neben der Demenz auch Depressionen fördert
  • Neuen Untersuchungen zufolge ist sogar grüner Tee aufgrund seines Wirkstoffs EGCG hilfreich, da er sogar die Entstehung von freien Radikalen verringert
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Das sind einige Ratschläge, die aber schon vorausschauen lassen: Sowohl bereits Betroffene als auch Leute, die die Entstehung von Demenz verhindern wollen, sind mit gesunder Ernährung im Alter auf einem guten Weg.

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Bewegung macht alles zu einem funktionierenden Gesamtkonstrukt

Was die Ernährung im Alter stets ergänzen sollte, ist die Bewegung. Vor allem wenn die Bewegung im sozialen Rahmen erfolgt, sind Senioren gleich mit mehreren Vorteilen versorgt. Denn soziale Aktivitäten sind Rituale. Solche Rituale, also regelmäßig praktizierte Dinge in Gesellschaft anderer Menschen, nehmen Senioren die oft vorhandene Einsamkeit und schaffen der Familie mehr Freiraum. Hinzu kommt, dass durch Interaktion mit anderen Menschen das Gehirn immer wieder gefordert ist und schwungvoll bleibt. Denn man muss sich an Dinge erinnern, Sachverhalte erklären und überlegen, was man sagt. Dies aktiviert viele Gehirnareale.
Zudem hat Bewegung bei Senioren folgende weitere Vorzüge (vgl. Bewegung im Alter):

  • Wirkungsvoll gegen Diabetes
  • Vorbeugen gegen Gelenkerkrankungen
  • Förderung der Durchblutung
  • Krebsrisiko sinkt

Fazit

Sich gesund ernähren und Bewegung in den Alltag einbinden erhöht bei älteren Menschen nicht nur das physiologische Wohlbefinden, sondern auch das psychische. Du kannst mit ganz einfachen Veränderungen deine Lebensqualität und die anderer Menschen nachhaltig positiv beeinflussen.